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Feminist sexism

Emma Watsons Rede zielte darauf hin, Feminismus bedeute nicht automatisch eine Anti- Männer- Bewegung, sondern hätte die Gleichberechtigung zum Ziel.

„Gleichberechtigung ist auch für euch ein Thema“, sagte die britische Schauspielerin in ihrer Rede im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York. So werde beispielsweise die Rolle der Väter in der Kindererziehung noch immer nicht als gleichwertig angesehen wie jene der Mutter.

„Sowohl Männer als auch Frauen sollten sich sensibel fühlen dürfen, sowohl Männer als auch Frauen sollten sich stark fühlen dürfen“, sagte Watson, die sich seit diesem Jahr offiziell als UN-Sonderbotschafterin für mehr Gleichberechtigung einsetzt, weiter. „Sie denken vielleicht, wer ist dieses Harry-Potter-Mädchen? Alles, was ich weiß, ist, dass mir diese Angelegenheit wichtig ist und dass ich etwas verbessern will.“

Emma Watson

Emma Watson

Im Grossen und Ganzen zielt die Rede darauf hin, Männer müssten einfach aus ihren klassischen Geschlechterrollen austreten, dann würden sie auch fähig sein, den Feminismus als pro- Gleichberechtigungsströmung anschauen zu können.

Es ist wohl keine Frage, dass es längstens Zeit ist, dieses perverse Rollenmuster, basierend auf völlig absurden Geschlechtertrennungsideologien, aus der Gesellschaft zu verbannen. Stereotypisierte Bilder der Geschlechterrollen haben im sozialen Leben und besonders im Recht schon gar nichts verloren. Nur, wer sind diejenigen, die die üblichen Klischees, Stereotypen und Rollenmuster am intensivsten vertreten? Wer sind diejenigen, die die Männer, unter Umständen sogar mit direkter körperlicher Gewalt, daran hindern, vorgesehene Stereotypen zu verlassen? Das Gewalt“Schutz“Gesetz ist, so wie es ausgelegt wird, stark von feministischen Kreisen beeinflusst worden. Im Endeffekt werden männliche Opfer häuslicher Gewalt bestenfalls ignoriert, nicht selten aber mutiert das Gewalt“Schutz“Gesetz zum Gewalttäterinnen- Schutzgesetz. Ein Mann als Opfer wird so nicht als solches anerkannt, wird unter Umständen aus der eigenen Wohnung verwiesen und da Frauenhäuser ihn (einzig und allein aufgrund seiner körperlichen Aeusserlichkeiten) nicht aufnehmen, fehlen ihm nun sämtliche Hilfsangebote der öffentlichen Hand. Einige „gemässigte“ Feministinnen, die nach aussen zwar sagen, sie fänden das auch nicht gut, halten es letztendlich dennoch nicht für dringend genug, konkrete Handlungen gegen diese rechtsverletzende Praxis einzuleiten.

Als Fazit kann man nur schliessen: Wer Gleichberechtigung will, kann den Humanismus nicht durch eine sexistische Bewegung, wie z.B. Feminismus, ersetzen. Eine Bewegung, deren Bezeichnung schon vom begrifflichen Inhalt sexistisch ist, wird nicht weniger sexistisch, wenn gewisse VertreterInnen versuchen, diese zu relativieren.

Emma Watson

article about feminist double standard

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